Schwerpunkte der Begleitung

Diese sechs Säulen bilden die Grundlage meiner traumapädagogischen Arbeit. Je nachdem, was dich gerade belastet, können einzelne Bereiche wichtiger sein als andere. Gemeinsam schauen wir, was du gerade brauchst und welche Schritte dir helfen können.
Wissen vermitteln
Ich vermittle Wissen über Trauma, Stress und deren Auswirkungen, damit Zusammenhänge verständlicher werden und du lernst, dich selbst besser zu verstehen und dein Verhalten einzuordnen.
Zum Beispiel kann es darum gehen zu verstehen, warum Trigger entstehen, weshalb dein Körper in bestimmten Situationen mit Alarm reagiert oder warum es manchmal so schwerfällt, zur Ruhe zu kommen – obwohl objektiv keine Gefahr mehr besteht.
Methoden und Werkzeuge
Ich vermittle praktische Methoden und Werkzeuge, die im Alltag unterstützen und in schwierigen Situationen helfen können. So kannst du Schritt für Schritt lernen, dir selbst zu helfen.
Zum Beispiel entwickeln wir einen persönlichen Notfallkoffer, üben innere Orte der Sicherheit, lernen beruhigende Übungen für belastende
Situationen kennen und besprechen, wann welche Methode im Alltag hilfreich sein kann. Ziel ist es, dass du Schritt für Schritt lernst, dich in
schwierigen Momenten selbst zu unterstützen.
Ressourcen stärken
Ich unterstütze dich dabei, vorhandene Stärken, Fähigkeiten und Kraftquellen zu erkennen, zu stärken und im Alltag besser zu nutzen.
Zum Beispiel erstellen wir gemeinsam eine persönliche Ressourcenkarte und überlegen, wie du deine Kraftquellen bewusst einsetzen und Schritt für Schritt erweitern kannst.
Alltag strukturieren
Ich unterstütze dabei, den Überblick zu behalten, Prioritäten zu setzen und hilfreiche Strukturen für den Alltag zu schaffen.
Raum schaffen
Ich begleite dabei, Ballast loszulassen und innerlich wie äußerlich mehr Raum für das Wesentliche zu schaffen.
Umgang mit anderen
Ich unterstütze dabei, Grenzen wahrzunehmen, Bedürfnisse zu vertreten und Beziehungen bewusst zu gestalten.
Zum Beispiel kann es darum gehen, Warnsignale in Beziehungen frühzeitig wahrzunehmen, schwierige Gespräche vorzubereiten oder Strategien zu entwickeln, um im Alltag besser für die eigenen Grenzen einzustehen.